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firar



simdi firar ediyorum

gecenin bir yerinden

gözlerine

sessiz

ve karanlik bir delikten

daglara kaçiyor içim

mese diplerine

mayinlara basiyor yüregim

ellerim takiliyor tellere

gene de ben sana geliyorum

ilk ayligindan aldigin

mavi tisörtüm üstümde



yillarim gibi eskidi o da

sarardi soldu rengi

kabuslarimdan sonra

terimi sildim ona

aksamlari derdimi dinledi

paslari sildim ranzamda

kokladim onu ara sira

bir çiçek gibi

-ellerinin degdigi yerleri-

bardagimi sildim / agzimi sildim

perde oldu

kötü rüzgarlarda pencereme geceleri

ve görmek istemedigim seylere

onunla kapattim

gözlerimi





mavi tisörtüm çoktan eskidi

ben çoktan

ellerim eskidi kireçli duvarlardan

dilim eskidi dualardan

kulaklarim yalanlardan

hain görmekten gözlerim

-ve rüyalardan gecelerim-

ama sen

eskimedin gönlümde gene de

benim mavi sevgilim



simdi

firar ediyorum gecenin bir yerinden

ince ve karanlik deliklerden çikip

sana gelmek istiyor canim

canim mayinlara basiyor

canim aciyor kaçarken gözlerine

canimi sariyorum mavi tisörtüme

son sigara agzimda tütüyor

mese ormanlari burnumda

mese ormanlari

çok uzaklarda kaliyor görüyorum

-sen uzaklarda kaliyorsun-

canim kaniyor

sen gönlümde kaniyorsun

bir firarda

senin gözlerine kaçarken

mavi tisörtüm üstümde

-sen içimde-

benimle birlikte ölüyorsun



15 01 1996



Die Flucht



Meine Seele,

jetzt flieht sie

von einer Stelle der Nacht

zu deinen Augen,

aus einem stillen, dunklen Loch

in die Berge.

Mein Herz tritt auf die Minen unter den Eichen,

meine Hände bleiben an den Drähten hängen.

Und dennoch komme ich zu dir,

in meinem blauen T-Shirt,

das ich mir einst leistete,

von meinem allerersten Monatslohn.



Uralt ist es, fast so alt wie ich,

die Farben sind verblasst,

und nach jedem meiner Albträume

wischte ich ihm den Schweiß ab,

abends hörte es mein Leid.

In meiner Koje wischte ich ihm den Rost ab,

und ab und zu schnupperte ich an ihm,

wie an einer Blume,

an den Stellen,

die deine Hände berührten –

mein Glas wischte ich damit ab und meinen Mund.

Das war der Vorhang,

der bei meinen nächtlichen Albträumen

vor dem Fenster hing,

und oft verschloss ich meine Augen damit

vor Dingen, die ich nicht sehen wollte.



Längst abgetragen ist mein blaues T-Shirt,

längst abgenutzt sind meine Hände,

meine Sprache verbraucht von Gebeten,

meine Ohren von den Lügen,

meine Augen vom Verrat, den sie sahen -

und meine Nächte, genutzt sind sie von lauter Träumen,

aber du hast dich nicht verbraucht in meinem Herzen,

meine Liebste, meine blaue Geliebte.



Meine Seele,

jetzt flieht sie von einer Stelle der Nacht,

gleitet aus den winzigen, dunklen Löchern hervor

und will zu dir.

Auf Minen tritt meine Seele, das schmerzt,

und auf der Flucht zu deinen Augen

vertraue ich mich meinem T-Shirt an.



Die letzte Zigarette verglimmt mir im Mund,

in meiner Nase der Duft nach Eichenwäldern,

die Eichenwälder weit in der Ferne

weit in der Ferne bleibst du.

Mir blutet die Seele,

in der Tiefe meines Herzens blutest du,

auf der Flucht, auf der Flucht in deine Augen

in meinem blauen T-Shirt -

bist du in meiner Seele,

und stirbst mit mir.



15 01 1996

Nachdichtung von Dr. Monika Carbe







flight



now I am fleeing

from somewhere of the night

to your eyes

from a silent

and dark hole

my inside escapes to mountains

to the feet of oaks

my heart is stepping on mines

my hands are hanging on wires

yet I come to you

the blue t-shirt that you bought

by your first salary is on me



it too was worn out just like my years

it turned pale it faded

after my nightmares

I wiped my sweat with it

It listened to my problem on evenings

I wiped the rusts at my bunk

I smelled it at times

just like a flower

-the points that your hands touched-

I wiped my glass my mouth

It became a curtain

upon wicked winds to my window

at nights

and by it I closed

my eyes

to the things I would not like to see



my blue t-shirt has already worn out

me already

my hands worn out due to lime walls

my tongue worn out due to preacher

my ears - due to lies

my eyes – due to seeing traitors

-and my nights – due to dreams

but you

did not wear out in my heart yet

my blue darling



now

I am fleeing

from somewhere of the night

my soul wants to come to you

by coming out of thin and dark holes

my soul is stepping on the mines

my soul is suffering while fleeing to your eyes

I am covering my soul with my blue t-shirt

the last cigarette smokes at my mouth

the oak forests are at my nose

the oak forests

become too far I see

-you become too far-

my soul is bleeding

you are bleeding in my heart

upon a flight

-while fleeing to your eyes-

my blue t-shirt is on me

you within me

die with me



15 01 1996

Translated by Ulas Basar Gezgin







evasion



je m'évade à présent

d'un endroit de la nuit

vers tes yeux

silencieux

et d'un trou noir

mon cœur s'enfuit aux montagnes

aux pieds des chênes

mon cœur marche sur les mines

mes mains s'accrochent aux barbelés

malgré tout je viens vers toi

vêtu de mon t-shirt

que tu as acheté de ta première paie



il a vieilli lui aussi comme mes années

il a déteint

il a essuyé mes sueurs

après mes cauchemars

les soirs

il a écouté mes soucis

il a frotté les rouilles de mon lit superposé

je l'ai senti de temps en temps

comme une fleur

- les endroits touchés par ta main-

j'ai essuyé mon verre et ma bouche

il a servi de rideau à ma fenêtre

contre les mauvais vents

des nuits

et c'est avec lui

que j'ai voilé mes yeux

pour les choses que je ne voulais pas voir









mon t-shirt bleu a vieilli de longue date

moi aussi

mes mains ont vieilli sur les murs badigeonnés

ma langue a vieilli à cause des prières

mes oreilles des mensonges

mes yeux à force de voir des traîtres

- et mes nuits des rêves-

mais toi

malgré tout tu n'as pas vieilli dans mon cœur

ma chérie bleue



à présent

je m'évade d'un endroit de la nuit

j'ai envie

de venir chez toi

en sortant des trous petits et obscurs

mon cœur marche sur les mines

j'ai mal en me fuyant dans tes yeux

j'enveloppe mon cœur dans mon t-shirt bleu

la dernière cigarette fume dans ma bouche

les forêts de chêne me manquent

les forêts de chêne

restent très loin je les vois

-tu restes loin-

mon cœur saigne tu saignes dans mon cœur

dans cette évasion en me fuyant dans tes yeux

vêtu de mon t-shirt bleu

toi en moi

tu meurs avec moi



15 01 1996

Traduit le 20 07 2001 par Yakup YURT



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